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Utah - Arches Nationalpark, Canyonlands Nationalpark 17. Oktober bis 22. Oktober

...oder eigentlich "nur" etwas von Steinformationen... Aber von unglaublich schönen und beeindruckenden! Zwei absolute Muss-Stopps in Utah für uns!

Und nun kommen wir wieder in Gebiete der Nationalparks. Der Arches Nationalpark und der Canyonlands Nationalpark stehen vor der Tür. Auch hier müssen wir mehr unsere Fotos sprechen lassen, denn die Umgebung ist unglaublich. Felsformationen, Felsbögen, Felsbrücken, Canyons tief, tief in den Boden zu unseren Füssen - Giganten an Giganten stehen hier.

 

Im Canyonlands Nationalpark wagen wir uns an den bekannten Shafer Trail und über die Potash Road nach Moab zurück. Eine tolle Offroadstrasse mit Start mitten im Nationalpark. Die über 100Meilen lange White Rim Road, die fast um den ganzen Canyonlands Nationalpark führt, alles Offraod und durch verlassene Gegenden, lassen wir bleiben, denn wir haben leider nicht mehr genug Diesel und die Strecke soll teilweise auch recht schwierig zu fahren sein. Da wir gerade erst so richtig ins »offraoden« gestartet sind in Utah, verzichten wir auf diese lange Offraod-Strecke. Utah hat noch sooooo viel zu bieten!

 ©Ufbruchstimmig 

Auch ausserhalb der Nationalparks findet man hier in der Region aber wunderbare Wanderwege. Nach dem Shafertrail sind wir auch "abseits" der Nationalparks unterwegs und geniessen einen Trail zum Corona Arch und zum Pinto Arch von unseren Freunden, Corinne und Stefan (pumbas.ch) empfohlen. Und sie haben recht - auch hier ist es superschön und es hat auch noch weniger Leute ;-).

 ©Ufbruchstimmig 

Für die Nacht landen in der Indian Creek-Region, vor allem bekannt bei Kletterern. Wir landen mitten in einer grossen Gruppe Kletterern, werden herzlich für einen Abend aufgenommen und geniessen somit eine grosse Lagerfeuerrunde und lernen viel über »rockclimbing«. Wieso die Region so bekannt ist für’s Klettern? Hier geht es vor allem um die »cracks«. Die Felsformationen haben hier lange senkrechte Spalten, wie nirgendswo auf der Welt. Darum kommt man von überallher genau hierher. Wir sitzen am Lagerfeuer mit Spaniern (Katalonien und Baskenland) und US-Amerikanern. Ein lustiger Abend am Feuer inkl. steicheleinheiten-abholende Hundedame, die ich mal wieder richtig geniessen kann :-P

 

Von hier erkunden wir am nächsten Tag noch den südlichen Teil vom Canyonlands Nationalpark. Während Adi in Wanderlaune ist und einige Kilometer unter die Füsse nimmt, wage ich mich an die Offroadstrecke zum Colorado River Overlook. Die 7Meilen schaffe ich tatsächlich nicht in der Zeit, wo Adi ungefähr die selbe Distanz wandert:-P . (Aber ich musste ja auch wieder zurück, also waren es schon auch mind. 7 Meilen...)

Wieder vereint, geht es abends wieder in den Indian Creek rein, diesmal weiter gegen Süden und so lassen wir das Klettergebiet hinter uns. Hier kommt die absolute Ruhe! Niemand da und traumhafte Stellplätze überall! Wir entscheiden zu verweilen... Mal wieder länger als einen Tag einfach die Ruhe geniessen.

Doch es kommt dann doch anders. Denn am zweiten Tag zieht Wind auf und dieser bläst uns Staub und Sand um die Ohren, dass es echt nicht mehr angenehm ist. Und so entscheiden wir am frühen Nachmittag halt unser Traumplätzchen zu verlassen und weiter zu ziehen. Aber auch entlang der Strecke finden wir wieder einen tollen Stellplatz - der uns aber vor allem am Morgen eine Überraschung bereit hält.

Nach einer windigen Nacht, mit Gewitter, welches uns doch eine Nummer zu nah kam am Schluss, sehen wir am Morgen aus dem Fenster und: SCHNEE!!! Wir haben ja gefühlt, dass es kalt wurde, aber Schnee haben wir nun nicht gerade erwartet. Nun, das Wetter lässt sich nicht ändern und irgendwie ist es doch auch schön in diesem Winterwunderland zu erwachen. Mit einem unerwarteten Schneespaziergang kann dann der Tag für uns richtig starten.

 ©Ufbruchstimmig