...oder wie wir den südlichen Teil der argentinischen Weinregion erreichen, in Mendoza allerlei zu besorgen haben und schliesslich alleine weiterziehen.
Es zieht uns nun auf mehr oder weniger direktem Weg nach Mendoza. Denn die hat Puna einige Zeit in Anspruch genommen und somit auch so ziemlich die ganzen Vorräte aufgebraucht. Natürlich können wir jetzt hier auch wieder das Wichtigste einkaufen, aber ein Stadtbesuch ist langsam auch wieder nötig um einige "spezielle" Besorgungen endlich erledigen zu können. Wir benötigen zum Beispiel dringend Glasfaser um das Dachzelt zu flicken (auf der Lagunenroute ist uns das erste Mal ein Sprung aufgefallen im Hartplastik und unterdessen sind leider 3 Ecken der Schale gebrochen), wir sollten langsam eine Hundebox für Citas Nach-Hause-Flug suchen, einen Reparaturladen für mein Handy finden, Kleider wären auch mal wieder nötig und nach der totalen Pampas lockt es auch etwas, sich mal wieder ein ein gutes argentinisches Grillrestaurant zu setzen und ein leckeres Asado mit einem guten Glas Wein zu geniessen.
Von der kühlen (bis sehr kalten...!) Puna klettern nun die Temperaturen stetig aufwärts und wir fahren in die warmen Gebiete Argentiniens. Am Anfang tun wir uns wieder etwas schwer in der Zivilisation Stellplätze zu finden - oft landet man dann schliesslich auf dem Minicipal Camping, da private Plätze oft sehr überteuert sind. Um uns bei Laune zu halten, stoppen wir regelmässig bei einem "Grido" - der argentinischen "Eisdielen-Kette" schlechthin.
Immerhin lassen sich aber mal kleine Juwelen finden wie in Andolucas. Der Municipal Camping liegt hier an einem kleinen Canyon mit einem glasklaren, kalten Flüsschen "La Olla", welches zum Baden einlädt. Super!!
Danach hängen wir so richtige Fahrtage an - Gross und Klein beissen sich also durch stundenlange Fahrten in der Wärme. Aber nur so erreichen wir dann schliesslich Mendoza nach einer knappen Woche.
In der Stadt stellen wir uns auf einen Parkplatz, der es erlaubt im Fahrzeug zu übernachten. So ist alles fussläufig erreichbar für uns und es werden allerhand Besorgungen getätigt. Drei Tage verbringen wir in der Stadt, gönnen uns auch das besagte Grillrestaurant womit wir dann Abschied von unserer Zeit im Konvoi nehmen. Wir planen, noch mit den FoBs aus der Stadt zu fahren und ausserhalb noch einmal zusammen zu stehen (hoffentlich bei gutem Wein aus der Mendoza Region...) und dann wird es für die FoB's weiter nach Chile gehen, während wir nun die argentinische Seite der Anden unter die Räder nehmen.
©Ufbruchstimmig