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Welcome to Canada - Calgary

Nach dem Einzug ins Hotel sind wir nicht mehr für viel zu gebrauchen nach dem langen Flug. Wir haben vorab die Econo Lodge Inn & Suites University gebucht und können schnell die Zimmer beziehen und uns endlich ausschlafen.

 

Am nächsten Tag machen wir uns mit dem ÖV auf in Richtung Stadt. In Calgary fährt der C-Train - ein Metronetz aus zwei Linien, eine Station haben wir direkt vor dem Hotel. Eine Tageskarte kostet 10CAD. Im Stadtzentrum wäre die Benützung sogar kostenlos. Da unser Hotel aber ausserhalb dieser Zone liegt, lösen wir gerade die Tageskarte, damit wir etwas flexibel sind. Das Wetter ist ziemlich mässig und es regnet am Vormittag in Strömen. Wir gehen trotzdem mal in die Stadt und schauen uns das Zentrum an. Es ist noch nicht viel los - das meiste öffnet erst um 10h. Im Zentrum gibt es den +15 Skywalk, der fast in der gesamten Innenstadt die Gebäude untereinander durch Glasgänge verbindet und somit kann man trocken und warm in die verschiedenen Läden und Restaurants kommen. Ein bekannter botanischer Garten findet man dort ebenfalls, durch den Skywalk verbunden an der 8 Ave SW, die Devonian Gardens. Auch Koiteiche findet man dort, wenn diese auch etwas kahl ausfallen und eher wie gekachelte Pools aussehen. Bei schlechtem Wetter lohnt sich aber dieser Abstecher allemal.

 

Durch das schlechte Wetter zieht es uns dann aber doch wieder aus der Stadt und wir entscheiden uns für einen Zoobesuch, auch wenn die Kassiererin sich recht amüsiert, dass wir jetzt in den Zoo wollen ;-).
Es lohnt sich aber - das Wetter ist schnell vergessen (es wurde aber auch etwas besser). So einen schönen, artgerechten Zoo haben wir beide noch nicht gesehen. Die Tiere sind super schön, tolle Gehege, wo alle viel Platz und viele Versteckmöglichkeiten haben und somit nicht vollkommen ausgestellt sind. Die Pandabären sind natürlich das absolute Highlight vom ganzen Zoo, aber auch der Rest beeindruckt uns sehr. Man bekommt auch sehr viele Informationen zu den Exoten und auch zu Canada's Wildlife und die Zooangestellten geben sich sehr Mühe mit den Besuchern. Beim Nilpferd können wir auch eine Trainingseinheit vom Medical Training beobachten und sehen, wie sie dem Nilpferd die Zähne putzen und das Tier einige Kommandos kennt um die Schnauze in einer bestimmten Position zu halten oder auch zu öffnen. Leider haben wir davon kein Foto. Wir können also allen, die Calgary besuchen, den Zoobesuch wärmstens empfehlen.

Auch die Dinosaurier sind im Zoo vertreten mit lebensgrossen Nachbauten, die vor allem für Kinder sicher auch sehr spannend sind.

 ©Ufbruchstimmig

Unser zweiter Tag in Calgary verbringen wir nun mit einem Stadtbummel, da sich das Wetter einiges gebessert hat. Wir sehen uns die Innenstadt an, nun nicht mehr von innnen aus dem Skywalk heraus sondern von den Strassen aus, und entdecken auch ein paar hübsche kleinere Parks. Der Calgary Tower besuchen wir nun ebenfalls, da wir vermuten, dass sich die Aussicht heute lohnen könnte und wir sehen tatsächlich zum ersten Mal in weiter Ferne die Rocky Mountains.

Wir besuchen noch den Prince's Island Park, wo viele Graugänse sich wohl fühlen. Auch das Fort Calgary lassen wir nicht aus, wo gerade ein Festival der indigenen Völker stattfindet und so eine tolle Atmosphäre über das Gelände zaubert. Leider haben wir nicht mehr so viel Zeit, um das Festival zu geniessen, da wir den Camper abholen müssen.
Insgesamt gefällt uns die Stadt doch erstaunlich gut, obwohl wir nicht wirklich Stadtmenschen sind. Aber man findet hier immer wieder mal etwas Grün und auch ruhigere Plätzchen und die Stadt lädt definitiv ein, sich Zeit für einen Stadtbummel zu nehmen und das Treiben und Werken der Leute auf sich einprasseln zu lassen.

 ©Ufbruchstimmig