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Laguna Humantay, Cusco, Machu Picchu 28. November bis 4. Dezember

...oder von den Klassikern Peru's. Rund um Cusco entdecken wir die grossen, bekannten Highlights vom Land.

Nach dem Besuch im Diopsi Suyana geht es für uns weiter Richtung Cusco. Hier befinden sich natürlich die absoluten Klassiker und "must see"s von Peru. 

Auf die Empfehlung von Lukas hin besuchen wir auf dem Weg nach Cusco erst mal die Laguna Humantay. Leider erwischen wir das Wetter nicht optimal, aber der Weg lohnt sich trotzdem. Dank dem Nieselregen und später auch stärkerem, treffen wir dafür fast keine Touristen. Aber nur fast... Denn wie so oft: Hat es Berge, Bergseen und Wanderwege, die länger als eine halbe Stunde dauern - da trifft man natürlich Schweizer. Wir begegnen Véronique und Markus, Wallis und Bern, die sich in Chile einen knallgrünen VW Bus gekauft haben. Wir sind gespannt, ob wir die beiden wiedersehen - irgendwo sollte das schon passen ;-)!

 ©Ufbruchstimmig 

In Cusco gibt es für uns erstmal nur ein kurzer Besuch, denn wir haben für Donnerstag unsere Tickets für den Machu Picchu. Dank der Nebensaison erwischen wir _Onlinetickets (ca. 10Tage vorher gebucht). In der Hauptsaison muss man deutlich früher buchen oder dann aber vor Ort Tickets kaufen, was in mehrfachem Anstehen endet und eine unglaublich mühsame Prozedur ist.

Wir gönnen uns sogar den Zug von Ollantayambo nach Aguas Calientes (Machu Picchu Dorf). Man könnte auch von Hydroelectrica aus laufen, aber wieso wir das nicht machen ist: Cita. Hunde sind am Machu Picchu nicht erlaubt - wir müssen sie also "abgeben". Und dadurch versuchen wir, den Aufenthalt um den Machu Picchu möglichst kurz zu halten. 

Wir fahren also vor Ollantayambo nach Cusco, um Cita in einem Schelter abzugeben. Soledad, die die Tagesstätte führt, ist äusserst liebevoll zu Cita und so lassen wir sie mit gutem Gewissen bei ihr für die nächsten zwei Nächte.

Wir fahren mit dem ersten Zug von Ollantayambo nach Aguas Calientes. Wir haben Einlass um 9:00h. Hier im Ort muss man sich dann noch einen Guide suchen und mit dem Bus oder zu Fuss vom Dorf zu der Stätte kommen. Man merkt natürlich schnell, dass hier unglaublich Profit aus der ganzen Anlage gemacht wird. Aber trotzdem haben wir den Tag als sehr interessant und dank dem super Wetter vormittags auch als sehr schön und beeindruckend in Erinnerung. Wir lassen es jetzt hier bleiben, das ganze Prozedere zu erläutern. Eine kurze Zusammenfassung ist auf Instagram und falls ihr Lesenden euch hier eigentlich dazu informieren wolltet, da ihr selbst eine Reise nach Peru plant, fragt doch einfach per Kontakt, was ihr wissen müsst. Es ist aber auch so, dass der ganze Ablauf rund um den Machu Picchu immer mal wieder ändert. Aber es ist alles super organisiert und von Ollantayambo her ist es - sofern man Onlinetickets hat - absolut möglich, alles an einem Tag zu machen.

Wir haben uns für den Circle 4 plus den Huchuypicchu entschieden, denn hier soll man eine super Aussicht von oben auf die Stätte haben. Und tatsächlich, der Huchuypicchu ist absolut empfehlenswert! Ein kurzer Aufstieg und man sieht alles von oben inkl. dem Machu Picchu im Hintergrund. Oben angekommen staunen wir nicht schlecht. denn hier oben auf dem kleinen Gipfel treffen wir tatsächlich ein bekanntes Gesicht von der der Gruppe der Führung im Diopsi Suyana wieder. Wie klein manchmal die Welt ist.

Circa um Mittag herum geht es dann für uns langsam Richtung Ausgang und zurück zu den Bussen und nach Agua Calientes. Gerade rechtzeitig - denn Regen setzt ein. Den Nachmittag verbringen wir noch im Ort, essen Pizza, schauen uns alle möglichen Souvenirs an und schliesslich um 19:00h führt uns der Zug zurück nach Ollantayambo. Die Zugfahrt lohnt sich übrigens auch sehr! Man fährt durch ein wunderschönes Tal mit Nebelwald, wo es auch schon bereits ein paar Ruinen zu bestaunen gibt. 

Am nächsten Tag geht es dann zurück nach Cusco - Cita wartet. Wir müssen nicht mal klingeln, schon streckt Cita ihre Schnauze unter dem Zaun vom Innenhof raus und winselt und quietscht und macht auf sich aufmerksam. Der Sohn von Soledad ruft auch schon, dass "Mamacita" mal bisschen ruhig sein soll und öffnet uns die Tür. Die Freude ist gross, aber Cita hat den Aufenthalt in der Tagesstätte super überstanden. Anders ihr Bettchen... Wie wir hören, wurde dieses leider von der guten Mamacita in Stücke zerlegt, da es gestern hier sehr lange geregnet hat und die Hund lange drinnen bleiben mussten. Da hat wohl etwas bei Cita durchgebrannt und sie musste sich anders beschäftigen. Mit schlechtem gewissen zeigt uns der Sohn von Soledad den fein säuberlich in hunderte kleine Stücke zerfetzte Schaumstoff des Bettchens. Uupsii... Naja, "gschehch nüt Schlimmers". Aber da kommt nun auch Soledad gerade zurück vom Ort - und entschuldigt sich tausendmal. Sie habe gerade noch neuen Schaumstoff in der Stadt geholt und das Bett nähen lassen. Wooow!! Also ist somit doch tatsächlich schon für Ersatz gesorgt worden und wir bekommen das reparierte Bettchen wieder mit nach Hause.

 

 ©Ufbruchstimmig 

Wir bleiben noch ein paar Tage auf dem Stadtcamping, denn es wartet ein unglaublich grosser Berg an Wäsche darauf, endlich in eine Lavanderia gebracht zu werden. Und natürlich müssen wir auch noch etwas die Stadt erkunden.

 

 

Es ergibt sich, dass wir hier Melina und David, zwei der Motorradfahrer, welche wir in Kolumbien getroffen haben, da meine Schwester Ersatzteile aus der Schweiz mitbrachte, wieder treffen. Bei leckerem Sushi bringen wir uns gegenseitig auf den neusten Stand und sehen, dass unsere weiteren Pläne sehr ähnlich sind. So geht es dann mit ihnen weiter gegen Süden.

 ©Ufbruchstimmig