...oder von unseren ersten Kilometern auf der Feuerland Insel. Kann sie unsere Erwartungen erfüllen?
Und da ist es: Feuerland! Wisst ihr eigentlich wieso Feuerland Feuerland heisst? Oder besser gesagt "Tierra del Fuego"? Die Urvölker der Inselgruppe haben zahlreiche Feuer an den Küsten unterhalten. Einerseits natürlich für Wärme und Sicherheit - aber auch für Kommunikation untereinander. Auch signalisierten sie damit, wo gerade Wale in den Buchten sind. Als Magellan mit seinen drei Schiffen die Magellanstrasse durchquerte und entdeckte, gab er wegen den Feuern dem Land auf der anderen Seite der Wasserstrasse den Namen Feuerland.
Uns erinnert Feuerland schon auf den ersten Kilometern an den Beginn unserer Reise zurück. Neufundland ist schnell wieder in unseren Köpfen. Das Klima allerdings ist hier noch etwas rauer und wilder. Der Wind ist schon jetzt unermüdlich da - für Feuerland ein aktuell "laues Lüftchen" von (nach Wetterbericht) 75km/h. Das Dachzelt erhält wohl etwas Zwangspause. Und der Wind wird uns wohl die nächsten Tage beleiten.
Wir entscheiden uns, bereits etwas Strecke zu machen. So passieren wir auch die berühmte Königspinguin Kolonie. Die Homepage ist gerade eh down und man kann keine Spots reservieren, was man müsste um eintreten zu können. Aber nicht nur deswegen fahren wir vorbei. Wir möchten auch erst mal unsere eigenes Glück testen, haben wir doch davon gehört, dass auch in südlicheren Buchten Königspinguine zu sichten sind.
Die erste Nacht verbringen wir an einem schönen Fluss. Adi fordert nochmals sein Fischerglück heraus, und fängt auch tatsächlich zwei schöne Forellen. Cita drückt sich draussen tief ins Gras, um etwas Windschutz erwischen zu können. Aber für die mexikanische Wettergewohnheiten hält sie das hier erstaunlich gut aus.
©Ufbruchstimmig
Am nächsten Tag gehts weiter nach Süden in die Caleta Maria. Hier sollen Pinguine unterwegs sein. Und tatsächlich finden wir einige schon nach einem kurzen Strandspaziergang. Haken, welche man auf den Fotos nicht erkennt:
- Der Wind ist eisig und ist so stark, dass man sich dagegen lehnen kann.
- Fotos mit Teleobjektiv und dieser Windstärke sind eine wahre Nervenprobe.
- Während man stetig immer kälter hat und eigentlich absolut keinen Nerv mehr hat diesen Vögeln in Frack zuzuschauen, will man gleichzeitig diese wunderbaren Tiere geniessen...
Irgendwann sind wir aber geflohen - aus dem Wind in den warmen Dodo rein.
Wir wollten eigentlich auch hier in der Bucht übernachten. Aber der Wind treibt uns weg von der Küste, damit Dodo wieder etwas stabiler stehen kann und nicht wie ein Boot schaukelt im Wind. Wir fahren also etwas zurück und finden Windschatten bei einer Strassenbrücke.
Am nächsten Tag geht es zum Lago Blanco - wärmstens empfohlen von Hans und Irene, die wie bei der Fähre kennen gelernt haben. Und so kommt es, dass die beiden natürlich auch da stehen. Wir stellen uns also dazu - ein Landcruiser Camp ist schnell gebaut und wir können hier sogar den Schutz der Bäume geniessen und ein Feuerchen machen. Ein frecher Fuchs kommt immer mal wieder vorbei, was Cita gar nicht in den Kram passt. Aber der hübsche kleine Fuchs lässt sich nicht von unserer aufbrausenden Mexikanerin beeindrucken - er ist hier Herr im Lande. Am nächsten Morgen verabschieden wir uns ein weiteres Mal von Hans und Irene.
Und so "klein" Feuerland ist, auch hier muss man Grenzen "hüpfen". Nach dem Tag am Lago Blanco führt uns unsere weitere Strecke rüber zum argentinischen Feuerland.
©Ufbruchstimmig




















